WLB-Zentrum Inzersdorf: Feierliche Grundsteinlegung

Mit dabei: Vizebürgermeister Renate Brauner, Wiener Stadtwerke-Vorstandsdirektorin Gabriele Domschitz, Bezirksvorsteher XVIII. Gerald Bischof, Bezirksvorsteherin XII. Gabriele Votava, nö. Verkehrsplanungsleiter Friedrich Zibuschka und die Vorstände der WLB.

Foto: Katrin Bruder
Zoom

Mit der feierlichen Grundsteinlegung fiel heute der offizielle Startschuss zum Neubau des „WLB-Zentrum Inzersdorf“.  Die Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes sowie einer neuen Remise für die Badner Bahn am Standort in Wien XXIII bedeutet das größte Bauvorhaben in der jüngeren Geschichte der Wiener Lokalbahnen. In nur 26 Monaten Bauzeit entsteht am neuen Standort in Wien-Inzersdorf auf 6500 m² ein topmoderner Arbeitsplatz für über 200 Menschen. Die neue Remise und das neue Betriebsgebäude bilden mit der bestehenden Werkstätte ein betriebliches Kernstück der Badner Bahn.

Neues Betriebszentrum stärkt Unternehmen und sichert Arbeitsplätze

„Das neue Betriebsgebäude und die neue Remise beweisen, dass wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch sehr viel mit der Badner Bahn vorhaben. So werden bis 2021 rund 90 Millionen Euro in Zukunftsprojekte bei den Wiener Lokalbahnen investiert. Investitionen, die sich doppelt auszahlen: Sie stimulieren nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Beschäftigung, sondern werden der Badner Bahn auch dadurch, dass sie bessere Intervalle erst möglich machen, einen Attraktivitätsschub verleihen“, zeigt sich Vize-Bürgermeisterin Mag. Renate Brauner erfreut.

DI Thomas Duschek, technischer Vorstand der Wiener Lokalbahnen erklärt: „Die neue Remise und das neue Betriebsgebäude verkörpern wesentliche Meilensteine in der Stärkung des Unternehmens, um kommende betriebliche Herausforderungen gut zu meistern. So sichern wir den Ausbau der Badner Bahn für die nächsten Jahrzehnte und schaffen die Voraussetzungen, um unseren Kundinnen und Kunden auch bei steigendem Bedarf gewohnt hohe Qualität anbieten zu können. Gleichzeitig gestalten wir für unsere MitarbeiterInnen ein modernes, angenehmes Arbeitsumfeld.“

„Das WLB-Zentrum Inzersdorf, das auch die bestehende Werkstätte einschließt, wird zum Herzstück unseres Betriebs. Wir konzentrieren wichtige betriebliche Einrichtungen direkt an der Strecke und rücken näher zusammen. Das Platzangebot ist - für Mensch und Maschine - großzügig geplant und auf Wachstum ausgerichtet“, ergänzt Mag. Franz Stöger, kaufmännischer Vorstand der Wiener Lokalbahnen.

Neuer Standort ermöglicht Weiterentwicklung

Das Bauvorhaben ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprojekts, um zukünftige Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Komfort für die Fahrgäste erfüllen zu können. Auch Dr. Gabriele Domschitz, Vorstandsdirektorin der Wiener Stadtwerke und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft der Wiener Lokalbahnen,  unterstreicht die Notwendigkeit der Investitionen in die Infrastruktur: „Um auch zukünftig den Ansprüchen an den öffentlichen Nahverkehr gerecht werden zu können, müssen jetzt die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Wir als Eigentümer haben die Aufgabe, Zukunftssicherheit zu gewährleisten. Mit dem Projekt WLB-Zentrum Inzersdorf tragen wir dem Rechnung.“

Entsprechend erfreut zeigt sich auch der Bezirksvorsteher von Wien-Liesing, Gerald Bischof: „Die Standortwahl für das WLB-Zentrum Inzersdorf freut uns naturgemäß ganz besonders. Durch ein infrastrukturell derart bedeutendes Projekt erfährt der Bezirk als Wirtschafts- und Versorgungsstandort eine weitere Aufwertung. Wir heißen die Wiener Lokalbahnen auf das Herzlichste in Inzersdorf willkommen.“